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Zusammenarbeit

Arbeiten mit der Makrovariablentabelle


Die Makrovariablentabelle in NCPlayer ist ein interaktives Panel, das die aktuellen Werte von #100–#199 (lokal/benutzerdefiniert) und #500–#531 (gemeinsam/persistent) Variablen sowie Systemvariablen anzeigt, die in Ausdrücken, Bedingungen und G-Code-Schleifen verwendet werden. Die Tabelle wird in Echtzeit während der Simulation aktualisiert und hilft, die Logik von Makroprogrammen zu analysieren, Berechnungen zu debuggen und Nebeneffekte zu verfolgen.

Zweck

  • Logik-Debugging: einfach sehen, wie sich Variablen bei der Ausführung von #i = ..., IF, WHILE/DO/END, G65, M98/M99 ändern.
  • Ausdrucksanalyse: Eingabe-/Ausgabewerte überwachen bei der Verwendung von SIN/COS/ROUND/FIX/FUP/ABS/SQRT/....
  • Wiederholbarkeit: Variablenwerte schnell zurücksetzen, um Durchläufe aus einem „sauberen“ Zustand erneut auszuführen.

Angezeigte Informationen

  • Variablenindex (z. B. #100, #512).
  • Aktueller Wert (Zahl/NaN, falls noch nicht zugewiesen, oder Ergebnis eines Ausdrucks).
  • Quelle/letzte Änderung — Programmlinie, in der die Variable zuletzt geändert wurde (falls verknüpft).
  • Format — Rohwert und ggf. formatierter Wert (z. B. 3030.0).

Funktionsweise

  1. Der Parser berechnet während der Vorverarbeitung Ausdrücke mit #-Variablen und/oder verschiebt deren Berechnung.
  2. Der Simulator aktualisiert während der schrittweisen Ausführung die Tabelle bei jeder #i = ...-Zuweisung und beim Eintritt/Austritt von Unterprogrammen/Schleifen.
  3. Verzögerte Abhängigkeiten (z. B. X[#100]) werden neu berechnet, sobald sich #100 ändert, und in der Tabelle angezeigt.

Bereiche und Besonderheiten

  • #100–#199 — lokale Variablen für das Programm/die Simulation.
  • #500–#531 — gemeinsame (pseudo-persistente) Variablen, die innerhalb der aktuellen Simulation erhalten bleiben.
  • System (#0 usw.): werden angezeigt, wenn sie in Ausdrücken oder Leseoperationen verwendet werden.
  • Initialisierung: nicht initialisierte Variablen erscheinen als leer/NaN, bis sie erstmals zugewiesen werden.

Interaktion

  • Pause/Schritt: Simulation anhalten und Zeilen einzeln durchlaufen, um zu beobachten, wie sich die Werte ändern.
  • Schnellfilter: nur die Indizes anzeigen, die Sie verwenden (z. B. #100, #101, #500).
  • Werte zurücksetzen: mit der Schaltfläche Zurücksetzen (falls verfügbar) lokale/gemeinsame Variablen vor einem erneuten Durchlauf löschen.

Anwendungsbeispiele

#100 = ROUND[#101 + 10]
IF [#100 GT 50] THEN GOTO 120
WHILE [#9 LT #20] DO1
  #9 = #9 + 1
END1
G65 P1000 A1 B#100  (Parameter für Unterprogramm: #1, #2, ...)

In diesen Beispielen ermöglicht die Tabelle das Nachvollziehen von Rundungsschritten, Zählererhöhungen in Schleifen und der an G65 übergebenen Werte, was die Logiküberprüfung erleichtert.

Best Practices

  • Variablen initialisieren vor der Verwendung (#9 = 0) — so bleibt die Tabelle vorhersehbar.
  • Vermeiden versteckte Abhängigkeiten (Neuzuweisungen tief in Unterprogrammen ohne Kommentare).
  • Kommentieren Sie wichtige Zuweisungen — die Tabelle zeigt die Quellzeile an und erleichtert so die Navigation.

Variablentabelle vor der Simulation:

NCPlayer

Variablentabelle während der Simulation:

NCPlayer

Einschränkungen und Hinweise

  • Einige Systemvariablen können schreibgeschützt sein — ihre Werte hängen von der Simulator-Konfiguration ab.
  • Tief verschachtelte Ausdrücke werden Schritt für Schritt ausgewertet; bei falscher Syntax kann der Wert NaN werden — prüfen Sie das Vorverarbeitungsprotokoll.
  • Das Zurücksetzen der Simulation löscht die lokale Variablentabelle (gemeinsame Variablen — entsprechend den aktuellen Sitzungseinstellungen).
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